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"Cyankali" Lesung und Diskussion zum § 218 mit Harald Petzold (MdB)

Am 7. März, dem Vorabend des Internationalen Frauentages, lädt

der Bundestagsabgeordnete, Harald Petzold, um 18.30 Uhr zu einer

Lesung und zur anschließenden Diskussion zum Thema § 218 Strafgesetzbuch

ein. Sie findet in der Bernauer Straße 71 in Petzolds Bürgerbüro

in Oranienburg statt.

Am 7. März, dem Vorabend des Internationalen Frauentages, lädt
der Bundestagsabgeordnete, Harald Petzold, um 18.30 Uhr zu einer
Lesung und zur anschließenden Diskussion zum Thema § 218 Strafgesetzbuch
ein. Sie findet in der Bernauer Straße 71 in Petzolds Bürgerbüro
in Oranienburg
statt.


Eingeladen hat er sich dazu Emmi Wolf und Tatjana Trögel.
Emmi Wolf ist die Schwiegertochter von Friedrich Wolf. Im Jahr 1978
veröffentlichte sie anlässlich des 90. Geburtstags von Friedrich Wolf
das Buch „Cyankali. Eine Dokumentation.“. Hieraus wird Petzold
einige Passagen lesen und möchte anschließend mit Interessierten ins
Gespräch kommen. Mit im Podium wird Tatjana Trögel, Enkelin Friedrich
Wolfs und Leiterin der Friedrich-Wolf-Gedenkstätte in Lehnitz,
sitzen und einiges zur Diskussion um die Themen Abtreibung in Ost
und West, § 218 und das Selbstbestimmungsrecht der Frau über ihren
Köper beitragen.


Zum Stück Cyankali heißt es auf Wikipedia:


„Im Jahr 1929 leitete Wolfs Drama Cyankali eine ausgedehnte Diskussion
über den Abtreibungsparagraphen § 218 ein. Das Parteiorgan
der NSDAP Völkischer Beobachter bezeichnet ihn in diesem Zusammenhang
am 27. Februar 1931 als einen der „gemeingefährlichsten
Vertreter des ostjüdischen Bolschewismus“. Im Januar 1932 wurde
Wolf sogar kurzzeitig in Haft genommen und der gewerbsmäßigen
Abtreibung beschuldigt. Nach Massenprotesten kam er frei und gab
eine Großkundgebung im Berliner Sportpalast. 1931 bereiste Wolf auf
Einladung des Volkskommissars für Gesundheitswesen die Sowjetunion.
Das Drama Cyankali wurde u.a. in New York, Tokio, Moskau und
Paris aufgeführt.“