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LINKE stellt Mindestlohn in den Mittelpunkt

Gut 400 Aktivistinnen und Aktivisten nahmen an der 1. Mai Demonstration in Hennigsdorf teil, die von Gewerkschaften, SPD und LINKE organisiert wurde. Auch Harald Petzold, der Direktkandidat der LINKEN im WK 58, nahm an der Demo teil. Bei der anschließenden Kundgebung auf dem Rathausplatz waren es dann schon 600 Menschen die den Worten der Redner lauschten. In der Rede des Staatssekretärs aus dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie, Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, ging es im Kern um gute Arbeit mit fairem Lohn und sichere Ausbildungsplätze. Weiter machte er deutlich, dass sich die SPD geführten Länder eine Initiative für mehr Gerechtigkeit im Bundesrat starten wollen. Dass die SPD dafür auch Grüne und LINKE braucht, wird im Bundestagswahlkampf schon mal vergessen. „Für uns war es angesichts der über 15.000 Niedriglöhner und der über 2.000 Menschen in Oberhavel, die trotz Vollzeitarbeit noch zum Grundsicherungsamt müssen, wichtig, das Thema Mindestlohn in den Mittelpunkt zu stellen.“, so Ralf Wunderlich, Kreisgeschäftsführer der LINKEN. Ein weiteres Thema war in den Reden, die Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nationalsozialisten vor 80 Jahren.

Weitere Bilder finden Sie auf unserer Facebookseite:

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.358809307552807.1073741826.186421501458256&type=3

Und so schilder Harald Petzold auf seiner Facebookseite seine Eindrücke vom 1. Mai in Hennigsdorf:

Quelle: https://www.facebook.com/harald.petzold.dielinke

In diesem Jahr hatte der DGB den 1. Mai unter die Überschriften Arbeit, Rente und soziales Europa gestellt. Dem Hauptredner der Hennigsdorfer Mai-Feier des DGB schien das zunächst entgangen zu sein: Sozialstaatssekretär Schröder wählte den 17. Juni 1953 und den Marsch von Hennigsdorfer Stahlwerkern nach Berlin als Einstieg seiner Rede, anstelle zum Thema zu reden. Aber das passiert vielleicht, wenn man Regierungsvertreter als Mairedner engagiert... DIE LINKE hat sich davon nicht beirren lassen und ihre Teilnahme vor allem mit ihrem konsequenten Kampf für gute Arbeit, armutsfeste Renten und einen gesetzlichen Mindestlohn motiviert. Da muss sie nicht über `Auswüchse des Arbeitsmarktes´ jammern, wenn eigentlich schlechte Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierungen von SPD über Grün bis schwarz-gelb kritisiert werden müsste. Aber das geht natürlich Regierungsvertretern nicht über die Lippen. Die flüchten sich dann lieber in die Geschichte, um über das Heute und ihren Anteil daran nicht so viel sprechen zu müssen... DIE LINKE bleibet dabei: Gegen Massenarbeitslosigkeit, Lohndumping, Leiharbeit, Altersarmut und ein unsoziales Europa hilft nur eine aktive Politik für mehr soziale Gerechtigkeit. Dafür werden wir uns weiter einsetzen - die Sonntagsreden überlassen wir anderen.