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LINKE steht zum T.U.R.M. und seinen Mitarbeitern

"Keine politische Kraft ärgern die beschämenden Niedriglöhne in der T.U.R.M. Erlebniscity mehr, als die Oranienburger LINKEN. Dass es uns nicht gelungen ist, die ArbeitnehmerInnen-Interessen in den Blick des Aufsichtsrates zu rücken und das Agieren der bisherigen Geschäftsführer ausreichend zu hinterfragen, ist mehr als ärgerlich" stellt Enrico Rossius, Stadtverbandsvorsitzender der Linken, fest. "Jetzt muss es darum gehen, kurzfristig einen Kompromiss zu erzielen, der existenzsichernde Löhne beinhaltet, aber zugleich auch eine mittelfristige Perspektive aufzeigt,, die sowohl gerechte Löhne, finanzierbare Zuschüsse der Stadt und vor allem eine Steigerung der Akzeptanz bei den Oranienburgern für ihre T.U.R.M. Erlebniscity umfasst.", heisst es weiter.

"Kurzfristig erwarten wir die Aufnahme von Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft. Wir gehen davon aus, dass eine Lösung gefunden wird, die mindestens dem im Brandenburger Vergabegesetz festgelegten Mindestlohn von 8,50 EUR pro Stunde entspricht. Es ist richtig und notwendig, dass künftig sichergestellt ist, dass der Betriebsrat seinen Platz im Aufsichtsrat findet und bereits jetzt schon an den Sitzungen teilnimmt. Das muss Standard in allen städtischen Gesellschaften werden" ergänzt Ralph Bujok als Fraktionsvorsitzender der LINKEN.

"Nicht alles, was wir für wünschenswert halten, wird sich sofort realisieren lassen. Wir stehen weiter zu unserer Forderung, dass kein Mensch für einen Stundenlohn unter 10 EUR arbeiten sollte, denn das bedeutet Armut spätestens im Alter. Und ja, wir wissen, dass es nur im Sinne der Stadt und der Beschäftigten sein kann, wenn mittelfristig auch alle Mitarbeiter in den städtischen Unternehmen in Anlehnung an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst bezahlt werden.Das alles wird für die Stadt einen hohen Zuschussbedarf bedeuten. Ein solcher lässt sich den Oranienburgern nur erklären, wenn diese den T.U.R.M. auch wieder als den ihren betrachten und ihn regelmäßig nutzen. Wir werden also in der kommenden Wahlperiode auch über Finanzierungsmöglichkeiten für subventionierte Eintrittspreise und eine geänderte Struktur der Eintrittspreise zu Gunsten von Menschen mit geringem Einkommen streiten müssen." geben Rossius und Bujok einen Ausblick auf die nächsten Legislaturperiode der SVV.