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Gruppenfoto der Freiwilligen

Große und Petzold unterstützen Freiwilligenarbeit in der Gedenkstätte Sachsenhausen

Spende an den Verein

Am 29. Juli besuchten die Landtagsabgeordnete Gerrit Große und der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (beide DIE LINKE) eine Gruppe von 13 jungen Menschen, die insgesamt drei Wochen lang in der Gedenkstätte Sachsenhausen an einem so genannten Internationalen Workcamp teilnehmen. Sie kommen aus Mexiko, Russland, Serbien, Kanada, Südkorea, Spanien und Armenien und wollen mehr über die deutsche Geschichte, den Holocaust und den Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte erfahren. Dabei wollen sie gleichzeitig praktische, körperliche Arbeit in der Gedenkstätte und für diesen Ort der Erinnerung leisten. So konnten sie bisher Wege von Unkraut befreien und die Makkabi-Games nutzen, um an Zeitzeugen-Gesprächen teilzunehmen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit ehemaligen Tätern des Konzentrationslagers. Eine junge Frau, die in Belgrad deutsche Geschichte und Kultur studiert, weiß über ihren Urgroßvater, dass er zwei Jahre in einem deutschen Konzentrationslager verbracht hat. Sie wollte nun vor Ort sehen, wie er in den zwei Jahren gelebt hat und sagte - wie einige andere aus der Gruppe - dass sie die Zeitzeugengespräche sicher nie vergessen wird. Ein 24-Jähriger aus Südkorea war nicht nur von Erfahrungen beeindruckt, die er in der Gedenkstätte sammelt, sondern auch von einem Besuch an der Berliner Mauer. Hier in Deutschland gehöre sie zur Vergangenheit, doch in Korea teile sie noch immer ein ganzes Land und seine Bevölkerung. Er hofft, dass auch in seiner Heimat diese Mauer bald überwunden werde. Geleitet wird die Gruppe von einem Museumsmitarbeiter sowie zwei jungen Frauen aus Deutschland und der Ukraine. Sie sind beide beeindruckt von dem Wissen und dem Einsatz, den die Gruppe mitbringt. Organisiert wurde dieses Camp durch die Vereinigung Junger Freiwilliger e.V., die ihren Sitz in Berlin hat. Um die freiwillige Arbeit der jungen Leute zu unterstützen und zum Beispiel Ausflüge nach Berlin zu ermöglichen, brachten die beiden Abgeordneten einen Spendenscheck über 150 Euro mit. Das Geld wird unter anderem für Bahntickets nach Berlin verwendet. Im Gespräch mit der Gruppe ging es auch um aktuelle politische Fragen, die zum Beispiel Deutschlands Rolle in der EU betrafen. Eine Spanierin machte sich Sorgen um den Umgang mit Griechenland und fürchtet, dass ihr Heimatland ähnliches in der Zukunft erfahren könnte. Harald Petzold brachte seine Kritik am Agieren der deutschen Bundesregierung zum Ausdruck. Er konnte außerdem von seinen Erfahrungen aus den Parlamentsdebatten und seinen Ausschussreisen berichten sowie Fragen der internationalen Gäste beantworten. Allen gab er den Tipp, sich für ein Internationales Parlamentsstipendium zu bewerben. „Wir danken euch, dass Ihr hier diese wichtige Arbeit in der Gedenkstätte unterstützt und euch diesen Ort, der selbst vielen Oranienburgern noch Probleme bereitet, kennenlernen wollt.“, sagte Gerrit Große. „Ich hoffe, ihr habt eine gute Zeit miteinander, nutzt diesen internationalen Austausch und nehmt viele Erfahrungen mit nach Hause.“, fügte Harald Petzold hinzu.

Am Mittwoch besuchten die Landtagsabgeordnete Gerrit Große und der Bundestagsabgeordnete Harald Petzold (beide DIE LINKE) eine Gruppe von 13 jungen Menschen, die insgesamt drei Wochen lang in der Gedenkstätte Sachsenhausen an einem so genannten Internationalen Workcamp teilnehmen.

Sie kommen aus Mexiko, Russland, Serbien, Kanada, Südkorea, Spanien und Armenien und wollen mehr über die deutsche Geschichte, den Holocaust  und den Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte erfahren. Dabei wollen sie gleichzeitig praktische, körperliche Arbeit in der Gedenkstätte und für diesen Ort der Erinnerung leisten. So konnten sie bisher Wege von Unkraut befreien und die Makkabi-Games nutzen, um an  Zeitzeugen-Gesprächen teilzunehmen. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit ehemaligen Tätern des Konzentrationslagers.

Eine junge Frau, die in Belgrad deutsche Geschichte und Kultur studiert, weiß über ihren Urgroßvater, dass er zwei Jahre in einem deutschen Konzentrationslager verbracht hat. Sie wollte nun vor Ort sehen, wie er in den zwei Jahren gelebt hat und sagte  - wie einige andere aus der Gruppe -  dass sie die Zeitzeugengespräche sicher nie vergessen wird. Ein 24-Jähriger aus Südkorea war nicht nur von Erfahrungen beeindruckt, die er in der Gedenkstätte sammelt, sondern auch von einem Besuch an der Berliner Mauer. Hier in Deutschland gehöre sie zur Vergangenheit, doch in Korea teile sie noch immer ein ganzes Land und seine Bevölkerung. Er hofft, dass auch in seiner Heimat diese Mauer bald überwunden werde.

Geleitet wird die Gruppe von einem Museumsmitarbeiter sowie zwei jungen Frauen aus Deutschland und der Ukraine. Sie sind beide beeindruckt von dem Wissen und dem Einsatz, den die Gruppe mitbringt. Organisiert wurde dieses Camp durch die Vereinigung Junger Freiwilliger e.V., die ihren Sitz in Berlin hat. Um die freiwillige Arbeit der jungen Leute zu unterstützen und zum Beispiel Ausflüge nach Berlin zu ermöglichen, brachten die beiden Abgeordneten einen Spendenscheck über 150 Euro mit. Das Geld wird unter anderem für Bahntickets nach Berlin verwendet.

Im Gespräch mit der Gruppe ging es auch um aktuelle politische Fragen, die zum Beispiel Deutschlands Rolle in der EU betrafen. Eine Spanierin machte sich Sorgen um den Umgang mit Griechenland und fürchtet, dass ihr Heimatland ähnliches in der Zukunft erfahren könnte. Harald Petzold brachte seine Kritik am Agieren der deutschen Bundesregierung zum Ausdruck. Er konnte außerdem von seinen Erfahrungen aus den Parlamentsdebatten und seinen Ausschussreisen berichten sowie Fragen der internationalen Gäste beantworten. Allen gab er den Tipp, sich für ein Internationales Parlamentsstipendium zu bewerben. „Wir danken euch, dass Ihr hier diese wichtige Arbeit in der Gedenkstätte unterstützt und euch diesen Ort, der selbst vielen Oranienburgern noch Probleme bereitet, kennenlernen wollt.“, sagte Gerrit Große. „Ich hoffe, ihr habt eine gute Zeit miteinander, nutzt diesen internationalen Austausch und nehmt viele Erfahrungen mit nach Hause.“, fügte Harald Petzold hinzu.