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Antirassismustag wichtiger denn je

1966 wurde der 21. März von den Vereinten Nationen zum Antirassismustag ausgerufen. Dem war 1960 das so genannte „Massaker von Sharpeville“ vorausgegangen, bei dem auf einer Demonstration gegen diskriminierende Passgesetze 69 Demonstranten von Polizisten des damaligen südafrikanischen Apartheid-Regimes erschossen wurden. Begleitet wird dieser Tag alljährlich durch die Antirassismuswoche mit vielfältigen Aktionen. „Dieses Jahr dauert die Antirassismuswoche gleich 14 Tage vom 16.-29. März und das ist scheinbar bitternötig“, sagt die Kreisvorsitzende der LINKEN Oberhavel, Stefanie Rose. „Dass Rassismus bis in die Mitte der Gesellschaft reicht und teilweise sogar durch Gesetze gedeckt ist, wissen wir schon länger. So ist es ein Unding, dass nach Hinweisen des Instituts für Menschenrechte, Menschen nur wegen Ihrer Hautfarbe von der Polizei häufiger kontrolliert werden.“ meint Rose. „Die Mitglieder der LINKEN engagieren sich in vielen Organisationen, die sich der Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit verschrieben haben.“ heißt es weiter. „Unser Bundestagsabgeordnete Harald Petzold ist einer der Organisatoren des jährlichen Wettbewerbs ‚Zivilcourage vereint’ des gleichnamigen Vereins und wird auch in diesem Jahr einen Preis stiften.“ so die Kreischefin der LINKEN. Harald Petzold warnt davor, die Abendspaziergänge der so genannten besorgten Bürger nicht ernst zu nehmen. „Die Reden auf Veranstaltungen sind eindeutig rassistisch! Bei den Aufmärschen in Oranienburg und Zehdenick waren führende NPD Funktionäre unter den Marschierenden.“, so Petzold. Er hebt aber auch gleichzeitig das Engagement der Willkommensinitiativen in Oberhavel hervor. DIE LINKE wird auch weithin die zivilgesellschaftliche Bewegung in Form von Gegendemonstrationen oder andere kreative Aktionen gegen die verlautbaren Thesen der Abendspaziergänger aktiv unterstützen.